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Senior*innen

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Der Bezirksseniorenausschuss des ver.di-Bezirkes Thüringen koordiniert die stattfindende fachbereichsübergreifende Seniorenarbeit. Bei der recht großen Fläche des Bezirks ist es jedoch sinnvoll, die eigentliche Arbeit in den Regionen durchzuführen, um so mehr Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit der Mitarbeit zu geben. Aus diesem Grund sind Seniorenortsgruppen gegründet worden, in denen Mitglieder aller Fachbereiche mitmachen können.

In den Bezirksseniorenausschuss Thüringen wurden am 25.06.2014 folgende Personen gewählt:

  • Bauer, Hannelore - Kaulsdorf
  • Brünnert, Hildegard - Dornheim
  • Haberkorn, Christina - Mühlhausen
  • Hilbig-Büttner, Petra - Erfurt
  • Kämpfe, Renate - Suhl
  • Karg, Hannelore - Greiz
  • Müntz, Monika - Sömmerda
  • Rabold, Manfred - Creuzburg
  • Röder, Rita - Weimar
  • Sippel, Bernhard - Weimar
  • Tzschöckell, Manfred - Jena
  • Werner, Heinz - Gera

Folgende Personen gehören dem Präsidium an:

  • Brünnert, Hildegard
  • Karg, Hannelore
  • Rabold, Manfred
  • Röder, Rita
  • Sippel, Bernhard

Persönliche Ersatzmitglieder sind:

  • Meinold, Waltraud - Saalfed
  • Prack, Hella - Arnstadt
  • Döbel, Bernhard - Großengottern
  • Enders, Margrit - Erfurt
  • Gerstenberg, Marion - Suhl
  • Nebel, Dietmar - Greiz
  • Schönberger, Christel - Sömmerda
  • Fritsch, Günter - Geisa
  • Pecker, Imme - Jena
  • Fietkau, Ruth - Gera

Die jeweiligen Ortsgruppen haben sich für das laufende Jahr Veranstaltungen und Aktivitäten in Arbeitsplänen zusammengefasst. Die können hier heruntergeladen werden.

  • Senior_innenortsgruppe Arnstadt

  • Senior_innenortsgruppe Erfurt

  • Senior_innenortsgruppe Gera

  • Senior_innenortsgruppe Greiz

  • Senior_innenortsgruppe Jena

  • Senior_innenortsgruppe Mühlhausen

    Seniorenortsgruppe Mühlhausen zu Besuch in Greiz A.-G. Marsch, vogtlandspiegel.de Seniorenortsgruppe Mühlhausen in Greiz  – Sonja Fleck erklärt die Schokoladenherstellung.

    Reisegruppe aus Mühlhausen besuchte die Confiserie "Natürlich genießen" von Sonja Fleck in der Greizer Brückenstraße

    von Antje-Gesine Marsch

    GREIZ. "Köstlich, diese Pralinen", schwärmten die Besucher der Confiserie "Natürlich genießen" von Sonja Fleck. Im Rahmen eines Ausfluges in die Schloss- und Residenzstadt stattete die Reisegruppe aus Mühlhausen auch dem kleinen, feinen Lädchen in der Brückenstraße einen Besuch ab. Auf Einladung von Hannelore Karg, die sich seit vielen Jahren in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di engagiert, kam die Gruppe aus der mittelalterlichen Reichsstadt nach Greiz.

    Zunächst stand ein Besuch des Oberen Schlosses inklusive Führung auf dem Programm, dann aß man zu Mittag im Restaurant "Tivoli" und besuchte die Greiz-Info. Anschließend war – vor einem ausgiebigen Spaziergang durch den Fürstlich Greizer Park – eine Stippvisite in der Confiserie geplant. In einem sehr interessanten Vortrag ging Inhaberin Sonja Fleck auf die Herstellung von Schokolade und Pralinen ein und schilderte den Prozess von der Kakaobohne bis zur edlen Schokolade.

    Schokolade wurde erst im vorletzten Jahrhundert, im Jahre 1879, zu dem, was wir heute kennen: Ess-Schokolade, Praline oder Konfekt. Schokolade hieß in der Geschichte das, was wir eigentlich Kakao nennen. Im 18. Jahrhundert wurde es als dickflüssiges, schaumiges Getränk serviert, wobei es im Gegensatz zum preiswerteren Kaffee ein teures Genussmittel blieb. Der Botaniker Carl von Linné bezeichnete den Kakaobaum im Jahre 1753 als "Theobroma", was aus dem Lateinischen übersetzt "Speise der Götter" heißt. "Die Krönung der Schokolade ist die Praline", wie Frau Fleck den Gästen sagte. Zwar produziere sie selbst keine, habe aber Anbieter, die in kleinen Manufakturen diese Köstlichkeiten fertigen.

    "Eine Praline muss in ein, zwei Bissen verzehrt sein", so die Fachfrau. Comte de Plessis-Praslin gilt als Erfinder der Praline. Dieser wünschte sich ein Dessert – als im hektischen Küchenbetrieb der Küchenjunge eine Ohrfeige erhielt und sich karamellisierter Zucker über geröstete Mandeln ergoss, entstand die erste Praline. Die Gäste aus Mühlhausen staunten über die Geschichte, die ihnen so noch nicht bekannt war.

    Krönung des Besuches in der Confiserie war das Verkosten von Schichtnougat und Trüffel. Zuvor hatte die Greizerin Ines Grzeschista ein selbst verfasstes Gedicht zum Thema "Schokolade" vorgetragen. In dem heißt es: "Es schmeckt so lecker, zart und fein – ach, es kann ruhig noch ein Stückchen sein". Dem gab es nichts hinzuzufügen.

    Die Angebotspalette des Geschäftes reicht von edlen Weinen und Spirituosen, die aus Baden-Württemberg, Frankreich oder Italien kommen, über Confiseriewaren deutscher Herkunft, die in kleinen Manufakturen in liebevoller Handarbeit hergestellt werden, herzhaften und süßen Aufstrichen bis hin zu Olivenölen oder gereiftem Balsamico-Essig. Auch Präsentkörbe fertigt Sonja Fleck an. In der Adventszeit wartet sie mit einem großen Angebot von süßen Nikolaus- und Weihnachtspräsenten und edlen Pfefferkuchen auf. Selbst Zuckertüten samt Befüllung gibt es in der Confiserie.

    (Veröffentlichung des Artikels und der Fotos mit freundlicher Genehmigung der Autorin Antje-Gesine Marsch vom "Vogtlandspiegel".)

  • Senior_innenortsgruppe Saalfeld

  • Senior_innenortsgruppe Sömmerda

  • Senior_innenortsgruppe Weimar

    Busfahrt der Seniorenortsgruppe Weimar nach Mühlhausen B. Sippel Busfahrt nach Mühlhausen

    Busfahrt Seniorenortsgruppe Weimar nach Mühlhausen am 19.07.2016

    Gemäß Arbeitsplan 2016 fuhren wir nach Mühlhausen. In der Marienkirche empfing uns die Vorsitzende der Seniorenortsgruppe Mühlhausen, Kollegin Haberkorn. Äußerst kompetent führte sie uns durch die wunderbar sanierte Altstadt und erläuterte uns die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, gewürzt mit vielen Anekdoten. Auch das Archiv im Rathaus wurde extra für uns geöffnet

    Wir statteten auch dem Mühlhäuser Gewerkschaftsladen einen Besuch ab, in dem unter anderem die Seniorenortsgruppe Mühlhausen ihre Sitzungen durchführt. Danach besichtigten wir die sehr sehenswerte Thomas-Müntzer-Gedenkstätte. Für einen Rundblick über Mühlhausen und das Umland bestiegen wir einen ehemaligen Turm der Stadtbefestigung, wie das Foto belegt.

    Ein ganz herzliches Dankeschön an Christina Haberkorn, die uns die Stadt Mühlhausen näher brachte und sicher Neugier weckte für manche Kollegin/manchen Kollegen, Mühlhausen erneut zu besuchen!

    Auf der Rückfahrt besichtigten wir den Rosengarten in Bad Langensalza. Nach einer Stärkung im Café traten wir die Heimreise nach diesem ereignisreichen Tag an. 

    Bernhard Sippel
    Vorsitzender der Seniorenortsgruppe Weimar

     

     

     

    Diskussion mit Wolfgang Tiefensee B. Sippel Diskussionsrunde  – der Seniorenortsgruppe Weimar mit dem Thür. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee

    Diskussion mit Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee am 2. Mai 2016 gemäß Arbeitsplan der Seniorenortsgruppe Weimar

    Schwerpunkte waren

    • Billiglohnland Thüringen: lt. Koalitionsvertrag wird Thüringen nicht mehr Billiglohnland sein.
    • Steuern von Betrieben in Thüringen gehen an Mutterkonzern:  ja, leider. Dieser unbefriedigende Zustand wird EU-weit diskutiert.
    • Tarifbindung: In Thür. nur 22 % und 49 % werden nach Tarif bezahlt. Dringend notwendig ist größere Tarifbindung. Aber Voraussetzung ist eine höhere Mitgliedschaft in der Gewerkschaft, um bei Tarifverhandlungen besser auftreten zu können!
    • Rentenniveau: 47 % soll beibehalten werden.

    Weitere Themen waren bessere Entlohnung der Pflegekräfte, auch hier wieder Tarifverträge erforderlich bei größerer Mitgliedschaft in ver.di. Die Forderung nach einer gesetzlichen Personalbemessung in der Pflege wurde angesprochen.

    Es war eine sehr interessante Veranstaltung, was sich auch in der regen Diskussion zeigte.   

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